Irak: 13-Jährige mit Sprengstoffweste stellt sich Polizei

Sie hat einen Selbstmordanschlag im letzten Moment abgebrochen: Eine 13-jährige Irakerin war mit einer Weste voller Sprengstoff bekleidet, als sie sich in Bakuba den Polizisten ergab. Unklar ist, ob sie zu der unvollendeten Tat gezwungen wurde.

Bagdad - Im Irak hat ein 13 Jahre altes Mädchen ein Blutbad verhindert: Die junge Irakerin wurde am Sonntag von Terroristen mit einer Sprengstoffweste für ein Selbstmordattentat präpariert, stellte sich jedoch in der Stadt Bakuba der Polizei, nordöstlich von Bagdad. Wie die US-Armee am Montag berichtete, habe die Polizei amerikanische Soldaten gebeten, den Sprengstoff sicher vom Körper des Mädchens zu entfernen. “Sie sagte, sie habe die Weste an, wolle den Anschlag aber nicht verüben”, teilte das US-Militär am Montag mit. Es sei unklar, ob die 13-Jährige zu dem geplanten Attentat gezwungen worden sei oder sich freiwillig angeboten habe. Nachdem die US-Sprengstoffexperten das Kind von seiner explosiven Last befreit hatten, führte es die Polizei noch zu einem Versteck, in dem eine zweite Sprengstoffweste lag. Dann wurde das Mädchen festgenommen. Die US-Armee hatte zunächst fälschlich gemeldet, die Polizei habe zwei verhinderte Selbstmordattentäterinnen festgenommen. Später stellte sie richtig, Read more »

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Obamas Vize-Kandidat Biden geht sofort in die Offensive

PhotoNur Stunden nach seiner Ernennung zum Vize-Kandidaten von Barack Obama hat der Demokratische Senator Joseph Biden seinem Ruf als Haudegen Ehre gemacht.

Der 65-Jährige nutzte am Samstag den ersten gemeinsamen Auftritt zu einem Frontalangriff auf den republikanischen Konkurrenten John McCain. Die Republikaner verloren ihrerseits keine Zeit, einen Fernsehspot mit Aussagen von Biden aus dem Vorwahlkampf der Demokraten zu schalten, in denen er Obama als zu unerfahren bezeichnet hatte. Obama und Biden sollen auf dem am Montag beginnenden Parteitag der Demokraten formell zu Kandidaten gekürt werden.

Obama hatte die seit Wochen mit Spannung erwartete Entscheidung am Samstagmorgen Read more »

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Golfkrieg: Krieg ohne Ende

Brennender iranischer Ölhafen zu Beginn des Krieges 1980
Brennender iranischer Ölhafen zu Beginn des Krieges 1980

Der erste Golfkrieg zwischen Iran und Irak endete am 20. August 1988 mit einem Waffenstillstand. Von Frieden aber kann bis heute in der Region keine Rede sein.

Die Entscheidung, einem Waffenstillstand zuzustimmen, sei ihm vorgekommen, wie einen Becher Gift zu trinken. So beschrieb der iranische Revolutionsführer Ayatollah Khomeini seine Entscheidung, dem ersten Golfkrieg nach fast acht Jahren ein Ende zu setzen. Immer wieder hatte er internationale Appelle zur Waffenruhe ignoriert und abgelehnt. Mit dem 20. August 1988 jedoch schwiegen die Waffen.

Frieden zwischen Iran und Irak gibt es dennoch bis heute nicht. Die Nachwirkungen dieses Krieges

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Südossetien: Offenbar 1400 Menschen getötet

Zivilisten auf der Flucht (Foto: REUTERS)
Schwere Kämpfe zwischen russischer und georgischer Armee

In Südossetien droht ein Krieg zwischen Russland und Georgien. Um die Hauptstadt Tschinwali der international nicht anerkannten Region toben erbitterte Kämpfe zwischen der georgischen Armee auf der einen und russischen und südossetischen Soldaten auf der anderen Seite.
Nach georgischen Angaben kontrollieren die Konfliktparteien jeweils einen Teil der Stadt. Eine Sprecherin des Innenministeriums in Tiflis sagte, dass Russland bei den Gefechten auch Panzer und Kampfflugzeuge Read more »

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Von Abzug keine Spur: Die USA im Irak

CH-46 über der Grünen Zone in Bagdad
Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: CH-46 über der Grünen Zone in Bagdad

Der Status der US-Truppen im Irak war von Anfang an fragwürdig. Ein geplantes Abkommen darüber zwischen den USA und dem Irak ist nun vorerst gescheitert. Aber auch ohne richten die Amerikaner sich auf Dauer ein.

Die Invasion im Irak wurde vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erst rückwirkend legitimiert. Resolution 1483 vom 22. Mai 2003 gab den US-Truppen und ihren Verbündeten offiziell den völkerrechtlichen Status einer Besatzungsmacht – mit allen völkerrechtlichen Verpflichtungen, die daraus resultieren. Ein Mandat der UN war dies gleichwohl nicht, auch wenn es von Washington gerne als solches dargestellt wird. Die wiederholten Verlängerungen werden von den USA als internationale Akzeptanz der amerikanischen Präsenz im Irak interpretiert. Die letzte Verlängerung Read more »

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Obama und die Irak-Truppen

Barack Obama zu Besuch im Irak. Quelle: reuters
Barack Obama mit seinen Gastgebern in Bagdad

US-Präsidentschaftskandidat zu Besuch in Bagdad

Wie viele US-Soldaten können den Irak 2009 verlassen? Um diese Frage ging es bei einem Treffen des US-Präsidentschaftskandidaten Obama und Iraks Regierungschef Al-Maliki. Obama will bei einem Wahlsieg innerhalb von 16 Monaten die Truppen heimholen.

Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama hat mit dem irakischen Regierungschef Nuri al-Maliki über den richtigen Zeitpunkt für einen Abzug der amerikanischen Truppen diskutiert. Ein Regierungsvertreter sagte der Nachrichtenagentur Aswat al-Irak, bei dem Gespräch in der Grünen Zone von Bagdad sei es auch konkret darum gegangen, wie viele US-Soldaten ab 2009 das Land verlassen Read more »

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Obama: Weniger Irak, mehr Afghanistan

Barack Obama bei seiner Grundsatzrede in Washington (Foto: AFP) (Klick führt weiter zum nächsten Bild)
In 16 Monaten raus aus dem Irak: Obama bei seiner Grundsatzrede in Washington

Sollte Obama US-Präsident werden, will er bis 2010 die Truppen aus dem Irak abziehen - und 10.000 Mann zusätzlich nach Afghanistan senden. Dort - und nicht im Irak - müsse der Terror bekämpft werden. In einer Grundsatzrede deutete er an, welche Forderungen seine deutschen Gesprächspartner zu erwarten haben: Auch die anderen Nato-Staaten müssten größere Beiträge “mit weniger Einschränkungen” in Afghanistan leisten.
Barack Obama ließ auf sich warten. Eine gute halbe Stunde lang. Denn etwa einen Kilometer vom Ort seiner Rede entfernt plauderte noch US-Präsident Bush auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz im Weißen Haus mit Journalisten. Und weil Obama wollte, Read more »

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