Mein New York - Happy Birthday, Barack Obama
![]() Geburtstagskind: Barack Obama |
Happy Birthday, Mr. Präsidentschafts-Kandidat!
Barack Obama wurde am 4. August 47 Jahre alt. Anlass für mich, ihn zu meinem persönlichen Wunschpräsidenten zu erklären und vorab etwas klarzustellen:
John McCain (71) und die Republikaner haben ihn in der vergangenen Woche massiv attackiert. Sie verglichen ihn mit der Skandalnudel Paris Hilton. Sie warfen ihm vor, dass er sich von 200 000 „kriecherischen Deutschen“ feiern ließ. Sie verspotteten ihn als eine Art „Befreier“, der wie Charlton Heston als Moses in dem Bibel-Film „Die zehn Gebote“ das Meer geteilt hat. Und sie erklärten: Er ist ein Superstar. Aber er hat keine Inhalte, sondern nur leere Worte.
Wirklich? Was sind dann die Vergleiche mit einer blonden Hotelerbin oder mit einem toten Schauspieler, der übrigens Republikaner und Kriegsbefürworter war? Eine Strategie, um Amerika aus der Wirtschafts- und Kriegskrise zu führen? Oder leeres Wahlkampf-Geschwätz?
Zurück zu Obamas Geburtstag.
Der Demokrat ist Löwe. Die positiven Eigenschaften seines Sternzeichens werden von Astrologen so bezeichnet: selbstbewusst, ehrgeizig, großzügig, zuverlässig. Die Schwächen: dominant, eigensinnig, eitel. Kommt alles hin.
Andere berühmte Löwen: Bill Clinton, Madonna, Mick Jagger, Arnold Schwarzenegger, Napoleon, Jackie Kennedy. Alle schienen geboren zum Superstar.
Wie wird Obama seinen Geburtstag verbringen? Die Nacht zum Montag war er mit seiner Familie in Chicago. Doch schon am Morgen ist er ins nahe Michigan aufgebrochen. Er wird dort über die heißen Eisen Ölpreise und Energieversorgung sprechen.
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War er noch vor Kurzem ein Gegner von neuen Bohrprojekten in den USA, gibt er nun die Parole aus: „Begrenzte Bohrungen machen Sinn, um den Versorgungsengpass zu lockern.“ Doch in seinem „Neuen Energieplan für Amerika“ wird er die Ideen von Hillary Clinton (fünf Millionen neue Arbeitsplätze durch Entwicklung von „grüner“ Energie-Technologie) und Al Gore (Unabhängigkeit von ausländischem Öl in 10 Jahren) vorstellen.
Abends will er sich dann ordentlich „beschenken“ lassen. Die Demokraten haben für ihn in einem Restaurant am Hafen von Boston ein Spenden-Dinner organisiert.
Boston ist die Hochburg des amerikanischen Geldadels und der Bildungselite. Hier sind Unis wie Harvard und Yale zu Hause. Und hier liegen die politischen Wurzeln seines Vorbildes: Präsident John F. Kennedy, der als Jungsenator von Massachusetts seinen Weg ins Weiße Haus vorbereitete. Es wird erwartet, dass das Geburtstagskind mit mehren Millionen Dollar überschüttet wird.
Bei dem Dinner wird es eine große Geburtstag-Torte geben. Stellen wir ihm also 47 Kerzen auf. 47 Gründe, warum er eine Chance im Weißen Haus verdient hat.
Quelle: Bild Weitere aktuelle Nachrichten
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